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11 Tipps für erfolgreiches Texten

by Bianca
11 Tipps für erfolgreiches Texten

Von Website, Blog und Newsletter über Bücher, Zeitungen, Kataloge und Flyer bis hin zu einzelnen Produktbeschreibungen: Wohin wir auch blicken, wir sind umgeben von Text. Sowohl für Texte als auch für ihre Autoren bedeutet das einen immer größeren Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit der Leser. Besonders für Unternehmen wird es immer wichtiger mit dem eigenen Content zu überzeugen.

Aber was entscheidet darüber, ob sich ein Text von der Masse abhebt und seine Zielgruppe begeistert? Neben der Auswahl der Inhalte kommt es auf das Geschick der Texter an: Ein guter Text lenkt durch Stil, Sprache und Struktur die Aufmerksamkeit seiner Leser, wahrt ihre Konzentration durch fehlerfreie Form und verliert nie die Interessen seiner Zielgruppe aus den Augen. Um all das umzusetzen braucht es ein wenig Übung – und vor allem einen Überblick über die wichtigsten Regeln des erfolgreichen Textens.

1. Schreib so viel Du kannst.

Schreiben ist ein Handwerk. Das bedeutet zum einen, dass Du Übung brauchst, um Dich zu verbessern. Je mehr Du schreibst, desto stilsicherer, schneller und erfolgreicher wirst Du mit der Zeit. Zum anderen solltest Du aber auch regelmäßig schreiben, um Dein Trainingslevel konstant hoch zu halten.

2. Fang einfach an.

Die Angst vor der Schreibblockade ist zumeist ein größeres Hindernis als die Blockade selbst. Wenn Du gerade nicht weißt, wo Du anfangen sollst, dann umreiße zuallererst die Themenbereiche Deines Textes in Gedanken. Beginne mit Stichworten, ordne diese und stell Dir dann vor, Du erklärst einem guten Freund, wie alles zusammenhängt – dadurch kommst Du leichter in Schwung.

3. Verwende Zwischenüberschriften.

Indem Du alle 300 bis maximal 500 Wörter eine Zwischenüberschrift setzt, unterteilst Du Deinen Text optisch in kleinere Portionen. Das erhält die Motivation Deiner Leser, denn mehrere kleine Abschnitte scheinen leichter zu lesen als ein zusammenhängender Text – auch wenn die gelesene Wortzahl schlussendlich dieselbe ist.

4. Halte die Sätze kurz.

Je länger ein Satz, desto anstrengender ist es, ihm zu folgen. Klare Regeln für die optimale Wortzahl gibt es zwar nicht, aber ein Maximum von 12 bis 18 Wörtern pro Satz ist eine gute Orientierungshilfe.

5. Formuliere aktiv.

Aktive Formulierungen wirken grundsätzlich dynamischer als Passivkonstruktionen. Sie ermöglichen es Deinem Text, seine Leser wirklich mitzureißen. Außerdem sind sie auch leichter zu verstehen, da sie die Reihenfolge der Handlung deutlicher aufzeigen.

6. Achte auf Rechtschreibung …

Die Rechtschreibkorrektur Deines Textverarbeitungsprogramms bewahrt Dich vor den meisten Fehlern. Für Feinheiten kannst Du die Duden-Website nutzen. Hier kannst Du ganze Absätze mit einem kostenlosen Tool prüfen und die Schreibweise aller Wörter nachschlagen, bei denen Du unsicher bist.

7. … und auf Zeichensetzung!

Die Grundregeln der Zeichensetzung solltest Du auswendig beherrschen, doch für Konstruktionen, die Du selten brauchst, leistet Dir eine kompakte Übersicht über die Interpunktionsregeln gute Dienste. So musst Du Dich nicht lange mit der Suche nach der jeweils passenden Regelung aufhalten.

8. Lies jeden Text Korrektur.

Bevor Du einen Text abgibst bzw. veröffentlichst, solltest Du ihn noch einmal Wort für Wort lesen – am besten laut. Dabei werden Dir sowohl fehlende Buchstaben und Satzzeichen als auch allzu lange Sätze auffallen. Liest Du im Großraumbüro oder im Coworking Space Deinen Text gegen, gehe ihn lautlos, dafür aber Wort für Wort und Silbe für Silbe durch.

9. Brich die Regeln.

Die wichtigste Regel für einen guten Text ist, dass Du (fast) alle Regeln brechen solltest, wenn Dir das einen strategischen Vorteil verschafft. Nimm zum Beispiel unseren Tipp 4: Verwendest Du ausschließlich kurze Sätze, wird Dein Text eintönig. Mischst Du hingegen kurze und längere Sätze, erzeugst Du einen lebendigen Lesefluss. Wenn Du also den Eindruck hast, dass der gezielte Regelbruch Deinem Text gut tut, dann nimm Dir diese Freiheit.

10. Behalte Deine Zielgruppe im Blick.

Unantastbar sollte nur eine einzige Regel sein: Der Text muss am Ende Deine Zielgruppe ansprechen. Auf sie solltest Du sowohl den Stil, die Sprache als auch die Inhalte ausrichten. Behalte daher beim Schreiben wie auch bei der Überarbeitung immer die folgende Frage im Hinterkopf: „Was interessiert meine Leser an diesem Thema und wie würden sie es erklären?“

11.  Finde heraus, was und wie Andere schreiben.

Parallel zu Deiner  Schreibkompetenz solltest Du auch Deine Analysefähigkeiten stärken: Was kannst Du von Kollegen und Konkurrenten lernen? Setze Dich regelmäßig mit Texten aus Deinem Fachbereich auseinander. Dadurch bleibst Du auf dem aktuellsten Stand, was Trends anbelangt, und findest gleichzeitig heraus, wie andere Texter ihre Themen aufbereiten.

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