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5 Tipps zur Facebook Kampagnen Optimierung

by Bianca
5 Tipps zur Facebook Kampagnen Optimierung

Lesedauer: 4 Minuten

Für Unternehmen ist die Werbung auf Facebook ein großer Hebel in der Online-Marketing-Strategie. Vor dem Hintergrund des großen Anteils an Anzeigen, die ein User in seinem Facebook-Account zu sehen bekommt, gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Facebook Kampagnen entsprechend Ihrer Ziele performen. Nachfolgend findest Du 5 grundlegende Tipps zur Optimierung Deiner Facebook Ads.

Tipp 1: Wählen Sie das richtige Kampagnen-Ziel

Facebook bietet verschiedene Kampagnen-Ziele zur Auswahl an, die auf unterschiedliche Ausspielungen der Facebook Anzeigen abzielen. Du kannst grundsätzlich zwischen „Bekanntheit“ (Markenbekanntheit, Reichweite), „Erwägung“ (z.B. Traffic, Gefällt mir-Angaben, Nachrichten) oder „Conversion“ (Conversions, Katalogverkäufe, Besuche im Geschäft) auswählen. Anhand der Auswahl kann Facebook die Kampagnen mit dem entsprechenden Algorithmus optimiert ausspielen. Setze Dich am besten vor dem Aufsetzen Deiner Facebook Kampagnenstruktur mit dem übergeordneten (Teil-) Ziel der einzelnen Kampagnen im Rahmen Deiner Gesamt-Strategie auseinander. Darauf aufbauend erstellst Du bestenfalls ein übergreifendes Kampagnenkonzept mit Teilzielen, die zur Erreichung Deines Gesamtziels beitragen.

Tipp 2: Wähle die richtige Zielgruppe aus

Du hast die Auswahl zwischen zahlreichen Targeting-Möglichkeiten, um Deine Zielgruppe bestmöglich zu erreichen. So sind viele Marketer aufgrund der Fülle überfordert oder mit der Performance Ihrer Facebook Kampagnen unzufrieden. Zum Targeten kannst Du einerseits schon bekannte User, die bereits mit Deiner Website oder Facebook Fanpage interagiert haben, erneut ansprechen. Oder Du kannst neue User über Lookalike Audiences erreichen. Diese ähnlichen Zielgruppen kannst Du nach folgenden Merkmalen auswählen:

  • Demografie: Geschlcht, Alter, Sprache, Land, Ort, Bildungsgrad
  • Interessen: Industrie, Unterhaltung, Familie und Beziehung, Shopping, Mode
  • Surfverhalten: Finanzen, Reisen
  • Verbindungen: Zum Beispiel mit Deiner Fanpage
  • Custom Audiences: Interaktion mit Deiner Webseite

Grundsätzlich gilt beim Targeting: Je granularer Du die Zielgruppe definierst, desto weniger Streuverluste wirst Du haben und entsprechend besser wird die Performance sein. Doch solltest Du die Zielgruppe auch nicht zu sehr einschränken. Nur so gibst Du Facebook die Möglichkeit mit genügend Daten die Anzeigen effizient auszuspielen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Test der Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung. So findest Du ähnliche User beziehungsweise statistische Zwillinge, die zum Beispiel in bereits Deinem Shop gekauft haben. Grundsätzlich macht über alle Facebook Kampagnen hinweg eine feine Unterteilung der Anzeigengruppen nach Targeting Sinn, um so eine bessere Aussage über deren Werbewirkung treffen zu können.

Tipp 3: Die richtige Anzeigengestaltung

Wie die richtige Auswahl der Zielgruppe und des Marketingziels trägt die Gestaltung der Facebook Anzeige maßgeblich zu ihrem Erfolg bei. Bei dem verwendeten Bild darf der Textanteil maximal 20% betragen, da ansonsten die Reichweite der Anzeigen leidet oder Facebook die Anzeige erst gar nicht ausspielt. Die Überprüfung des Textanteils können Sie mittels dieses Facebook-eigenen Tools vornehmen. Facebook erkennt Text in Form von normalem Text, textbasierten Logos, Wasserzeichen und Text in Miniaturbildern von Videos. Sollte Dein Bild zu viel Text enthalten, kannst du den Text entweder entfernen oder die Schriftgröße verkleinern. Der Text lässt sich alternativ auch wunderbar in Titel und Beschreibung unterbringen und kann auch gerne eine direkte Ansprache an die Zielgruppe beinhalten. So kannst Du die Wünsche Deiner Zielgruppe ansprechen, Bedürfnisse wecken und bestenfalls die gewünschte Handlung auslösen. Wähle zudem einen zum Zweck Ihrer Anzeige passenden CTA (Call-to-Action) aus.

Tipp 4: Achte auf die Abnutzung Deiner Facebook Anzeigen

Facebook versteht sich nach wie vor als soziales Netzwerk für die Nutzer, um mit Freunden und gewünschten Websites oder Inhalten zu interagieren. Deshalb ist es wichtig, die Zielgruppe nicht mit zu vielen Anzeigen zu „nerven“ oder diese „werbemüde“ zu machen. Für eine Überwachung stellt Facebook die Spalte „Frequenz“ zur Verfügung – die Impressions aller Anzeigen geteilt durch die Reichweite. So kannst Du sicherstellen, dass die User in der Kampagnenlaufzeit die Anzeigen nicht zu häufig sehen. Sollte sich der Frequenz-Wert zu stark erhöhen und die Performance abnehmen, empfiehlt es sich, das Targeting zu ändern oder die Werbeanzeige zu verändern.

Tipp 5: Testen und Optimieren

Wie in vielen anderen Kanälen gilt auch bei der Facebook Optimierung testen, testen, testen. Dabei bietet Facebook praktisch unerschöpfliche Möglichkeiten, zu variieren. Unter anderem bezüglich Anzeigenformat, Zielgruppe, Platzierung und Werbemittel. Sinnvoll kann es sein, auch einmal über den Tellerrand der vorher definierten Zielgruppen hinauszuschauen und so bislang unbekannte Zielgruppen zu erschließen. Um dem Test einen gewissen Rahmen zu geben, ist es wichtig, vorab die relevanten KPIs (Key Performance Indicators) und eine Laufzeit zu definieren. Außerdem solltest Du pro Test nicht zu viele Faktoren verändern, da Du sonst keine überschneidungsfreie Rückschlüsse auf den Impulsgeber ziehen kannst.

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