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8 Tipps für eine angenehme Arbeitsumgebung im Home Office

by Bianca
8 Tipps für eine angenehme Arbeitsumgebung im Home Office

Lesedauer: 3 Minuten

Sie ist flexibel, komfortabel und längst nicht mehr den Selbständigen vorbehalten: Immer mehr Unternehmen und Angestellte entdecken die Arbeit im Home Office für sich. Damit Du am heimischen Schreibtisch effizient und zugleich entspannt arbeiten kannst, solltest Du Deine Arbeitsumgebung jedoch strategisch einrichten.

Sie sollte funktional, ansprechend und vor allem klar vom Rest der Wohnung abgegrenzt sein. Ist der Übergang zwischen Wohnen und Büro fließend, fühlst Du Dich auf Dauer in den eigenen vier Wänden unwohl, weil Deine Gedanken von morgens bis abends um die Arbeit kreisen. Zudem lohnt es sich, gewisse Regeln für das Home Office aufzustellen, damit weder der Haushalt noch Dein Privatleben Deine Konzentration stören.

1. Trenne das Berufliche vom Privaten

Im Idealfall hast Du zuhause ein separates Arbeitszimmer, dessen Tür Du am Ende des Arbeitstages einfach hinter Dir schließen kannst. Ist das nicht der Fall, solltest Du das Home Office nach Feierabend zumindest aus Deinem Gesichtsfeld verbannen. Das kann beispielsweise bedeuten, dass Du Deinen Schreibtisch komplett abräumst und Deine Utensilien in Rollcontainern oder einem Schrank verstaust. Du kannst aber auch einen Raumteiler verwenden, um Deinen Arbeitsplatz optisch vom Wohnraum abzugrenzen.

2. Investiere in Ergonomie

Die falsche Arbeitshaltung kann Deinem Rücken auf Dauer gravierende Schäden zufügen. Statt am Esstisch oder auf dem Sofa zu arbeiten, solltest Du daher auch für zuhause einen ergonomischen Schreibtisch und einen passenden Schreibtischstuhl anschaffen. Wenn Du als Angestellter regelmäßig im Home Office arbeitest, erkundige Dich unbedingt, ob Du von Seiten Deines Arbeitgebers Zuschüsse dafür bekommen kannst.

3. Gönne Dir schönes Arbeitsmaterial

Achte bei der Auswahl der Arbeitsmaterialien für Dein Home Office nicht nur auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch auf das, was Dir gefällt. Vom gemusterten Aktenordner bis hin zur blühenden Topfpflanze solltest Du Dir hin und wieder etwas Schönes für Deinen Schreibtisch gönnen. Richtest Du Deinen Arbeitsplatz nicht nur praktisch und komfortabel, sondern auch einladend ein, wirst Du ihn umso lieber aufsuchen.

4. Sorge dafür, dass Du ungestört bist

Ob Partner, Kinder oder Mitbewohner und Haustier: Wer auch immer in Deinem Haushalt lebt, muss lernen, dass Home Office keineswegs Freizeit bedeutet und Du Deine Ruhe brauchst, um voranzukommen. Denn auch wenn Du „nur ganz kurz“ Deine Arbeitszeit für sie unterbrichst, dauert es anschließend eine ganze Weile, bis Du Dich wieder auf die Arbeit konzentrieren kannst. Und das bedeutet letzten Endes, dass Du länger an Deinen Aufgaben sitzt und Dir weniger Zeit für Dich und Deine Lieben bleibt.

5. Pflege den Kontakt mit Kollegen und Vorgesetzten

Im Home Office fehlen nicht nur die Kaffeepause und das Mittagessen mit den Kollegen, sondern auch die Gesprächspartner, mit denen Du Ideen und Probleme besprechen kannst. Außerdem können sich Vorgesetzte und auch Kunden nur schwer einen Überblick über Deinen Arbeitsfortschritt machen. Richte daher feste Termine ein, um den Kontakt zu Kunden und Vorgesetzten zu pflegen. Mit den Kollegen bildest Du hingegen am besten eine Gruppe in einem Instant-Messenger. So könnt ihr euch auch während eurer Kaffeepause im Home Office austauschen.

6. Lege regelmäßig Pausen ein

Um Deine Produktivität auf gleichmäßig hohem Niveau zu halten, brauchst Du regelmäßige Pausen. Damit Du weder ohne Pause durcharbeitest noch ein zäher Stop-and-Go-Verlauf im Arbeitsfluss entsteht, solltest Du zumindest einen Teil Deiner Pausen zu festen Zeiten einlegen. Stelle Dir beispielsweise einen Wecker, der Dich alle zwei Stunden fünf bis zehn Minuten vom Schreibtisch erlöst. Bis er klingelt, solltest Du allerdings strikt durcharbeiten.

7. Halte Dich an feste Arbeitszeiten

Wenn niemand überprüft, wann Du zur Arbeit gehst, kann es Überwindung kosten, einfach anzufangen – Insbesondere mit unliebsamen Aufgaben. Das Einführen fester Arbeitszeiten ist daher hilfreich, um sicherzustellen, dass Du konstanten Fortschritt verzeichnen kannst und nicht unter Stress gerätst, wenn Deadlines nahen. Andererseits verhindert ein festgelegter Feierabend aber auch, dass Du unbegrenzt Überstunden ansammelst, anstatt Dich auszuruhen.

8. Verbanne Ablenkung aus der Arbeitszeit

Alles, was Dich von der Arbeit ablenken würde, sollte während Deiner Arbeitszeiten außen vor bleiben. Im Home Office können vor allem zwei Faktoren zur Prokrastination verleiten: Der Haushalt und alle Anwendungen des Computers, die Du auch privat benutzt. Um Deine Konzentration zu wahren, lohnt es sich, feste Zeiten für den Haushalt anzusetzen und am PC zwei separate Benutzerkonten zu führen – eins für die Arbeit und eins fürs Private.

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