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Online-Shop aufbauen: So geht’s einfach & schnell

by Bianca

Geschäft wegen Corona geschlossen? Wir zeigen euch, wie ihr jetzt schnell und einfach einen Online-Shop aufbaut.

Die Corona-Krise ist für uns aktuell nicht nur gesundheitlich eine enorme Belastung – auch wirtschaftlich stellt es einige von uns vor große Herausforderungen.

Fast alle Unternehmer sind von den Folgen des Corona-Virus betroffen. Nach den Allgemeinverfügungen von Bund und Ländern trifft es Einzelhändler aber besonders hart. Mit Ausnahme von Läden des täglichen Bedarfs, Gärtnereien und Baumärkten, müssen alle Ladenbetreiber ihre Geschäfte vorübergehend schließen.

Die Krise als Chance

Und genau jetzt ist es wichtig, neue Möglichkeiten zu ergreifen. Denn anders als viele es momentan tun, kann man die Corona-Krise beruflich auch als Chance verstehen. Zwar müssen die Geschäfte voraussichtlich noch bis mindestens Ende April geschlossen bleiben, doch das heißt nicht, dass der Verkauf eigener Waren ausgeschlossen ist.

Denn: Auch ihr könnt ganz schnell und einfach euren eigenen Online-Shop aufbauen und so trotz geschlossenem Laden weiterhin eure Waren verkaufen.

Online-Shop einfach & schnell aufbauen mit Baukasten-Systemen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie ihr eure Produkte online verkaufen könnt. Natürlich könnt ihre eure Waren auch einfach bei EBay oder Amazon vertreiben, ohne einen eigenen Shop aufzubauen. Aber dann fallen Provisionsgebühren an, die ihr euch im Falle eines eigenen Shops sparen könnt.

Für den Aufbau eines eigenen Shops gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten erstellt ihren euren Online-Shop aber mit sogenannten Baukasten-Systemen. Damit könnt ihr dann schnell & einfach auch ohne Programmierkenntnisse eure Produkte online verkaufen. Je nachdem welche Anforderungen ihr an euren Shop habt, gibt es verschiedene Anbieter.

Besonders gut: Ihr zahlt keine Provision, sondern lediglich eine Gebühr für das Hosting eures Shops. Je nach Anbieter liegen die Gebühren zwischen 10 und 70€ pro Monat.

Zwei Beispiele, die euch den Einstieg erleichtern

Jimdo

Perfekt für Einsteiger im E-Commerce eignet sich www.Jimdo.de. Hier erstellt ihr in vier einfachen Schritten euren Online-Shop und könnt danach sofort mit dem Verkauf loslegen: Anmelden, Design auswählen, Produktbilder und Preise festlegen und veröffentlichen.

Die Bedienung von Jimdo ist wirklich kinderleicht und ihr braucht keinerlei Kenntnisse in HTML oder CSS. Da Jimdo ein deutscher Anbieter ist, erfüllt er alle rechtlichen Anforderungen des Onlinehandels in Deutschland und ihr braucht euch darüber keine zusätzlichen Gedanken machen.

Da man bei diesem Anbieter allerdings jedes Produkt einzeln anlegen muss, würden wir Jimdo nur für Shops mit maximal 100 Produkten empfehlen. Außerdem können Kunden kein Kundenkonto anlegen und die Produkte nicht direkt im Shop bewerten.

Allerdings bietet Jimdo ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei gibt es verschiedene Tarife:

  • Das günstigste Angebot gibt es schon ab 15€ im Monat. Allerdings stehen euch im Basic-Tarif nur die Grundfunktionen des Online-Shops zur Verfügung und ihr könnt nicht zwischen unterschiedlichen Shop-Designs wählen.
  • Für 19€ im Monat bekommt ihr den Business-Tarif. Mit diesem könnt ihr neben einzelnen Produkten auch Produktvarianten anbieten. Außerdem erhaltet ihr die Discount-Funktion und könnt euren Kunden das Ersparnis in Form von „Streichpreisen“ sogar anzeigen lassen. Allerdings ist die Zahl der Unterseiten in eurem Online-Shop auf 50 Seiten begrenzt und ihr habt nur 15 GB Speicherplatz für Fotos und Inhalte.
  • Der VIP-Tarif kostet euch 39€ im Monat. Dafür erhaltet ihr unlimitierten Speicherplatz für zusätzliche Fotos und Inhalte und könnt beliebig viele Unterseiten mit euren Kunden teilen. Außerdem steht euch ein premium Support innerhalb einer Stunde zur Verfügung.

Das Beste ist: Noch bis zum 30.04.2020 bietet Jimdo allen Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen ein Hilfspaket an. Mit dem Code: JIMDOHELP bekommt ihr den „Basic“- oder „Business“-Tarif im ersten Jahr für nur 1€ im Monat.

Strato

Als Alternative für Unternehmen mit einer etwas größeren Produktvielfalt eignet sich Strato https://www.strato.de/webshop/ . Auch dieses System ist gut für Einsteiger im E-Commerce geeignet und erfordert keinerlei Programmierkenntnisse. Das von einer Berliner Firma entwickelte System ist ebenfalls rechtssicher in Deutschland und kann daher sorgenfrei verwendet werden.

Klare Vorteile gegenüber Jimdo: Hier können Produktdaten ganz einfach importiert werden, so muss nicht jedes Produkt einzeln eingetragen werden. Produktvarianten können bei Strato noch spezifischer definiert werden und Kunden können ein Konto anlegen und müssen nicht jedes Mal erneut ihre Daten eingeben.

Dafür ist das System nicht ganz so übersichtlich aufgebaut wie Jimdo.

Leider können auch bei Strato Produkte nicht direkt auf der Seite bewertet werden.

Trotzdem überzeugt, für Einsteiger, auch hier die Einfachheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis:

  • Das günstigste Angebot bekommt ihr schon für 10€ im Monat. Allerdings stehen euch dann nur eine begrenzte Anzahl von Zahlungsmethoden zur Verfügung und gängige Versandoptionen sind nicht in den Shop integriert.
  • Ab 25€ steht euch der Plus-Tarif zu Verfügung. Damit könnt ihr eure Kunden z.B. auf den gängigen Preisvergleichsportalen erreichen, passende Zusatzartikel im Sinne des Cross-Sellings anbieten und alle gängigen Zahlungs- und Versandoptionen sind in euren Shop integriert.
  • Darüber hinaus bietet Strato die Tarife Pro und Ultimate an. Bei diesen Optionen könnt ihr euren Shop sogar in 2 bzw. 15 verschiedenen Sprachen erstellen. Außerdem könnt ihr bei Großbestellungen Staffelpreise anbieten und euren Shop auf Online-Marktplätzen wie Ebay oder Amazon sichtbar machen. Im Ultimate-Tarif erhaltet ihr außerdem ein WordPress-Plug-in und ein 24/7 Support steht euch zur Seite. Die Tarife Pro und Ultimate gibt es für 35 bzw. 70 Euro. Alle Produkte von Strato können im Osterangebote einen Monat lang kostenlos getestet werden.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Shopsysteme. Auf https://www.webshop-factory.com/shopsysteme/ findet ihr eine gute Übersicht.

Online-Handel bietet viele Vorteile

Der Aufbau eines Online-Handels bietet euch und euren Kunden erhebliche Vorteile. Ihr könnt weiterhin eure Produkte vertreiben und eure Kunden müssen während der Krise nicht auf eure Artikel verzichten. Damit gebt ihr euren Kunden auch während dieser ungewohnten Zeiten ein Gefühl von Normalität. Außerdem stärkt ihr den Handel und damit die Wirtschaft. Ihr erschließt zudem ganz einfach neue Märkte, denn mit einem Online-Shop seid ihr nicht mehr Lokal gebunden und könnt deutschlandweit oder sogar weltweit verkaufen. Und selbst wenn die Läden in ein paar Wochen wieder öffnen, können eure Kunden weiterhin ganz virensicher vom Sofa aus bestellen.

Und übrigens: Freelancer können euch helfen

Natürlich erfordert die Einrichtung eines Online-Shops auch mithilfe der Baukasten-Systeme Zeit. Denkt deshalb doch mal darüber nach mit Freelancern zusammenzuarbeiten. Freelancer können euch einige wichtige Aufgaben, wie z.B. das Schreiben von Produktbeschreibungen abnehmen und so könnt ihr euch voll und ganz auf das Verkaufen konzentrieren.

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