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Pomodoro Technik – Time Management für Studenten

by Bianca
Pomodoro Technik Mylittlejob

Als Student kennt Ihr das Problem. Ihr nehmt Euch vor vor heute mal richtig hart an der Hausarbeit zu arbeiten oder den ganzen Tag zu lernen. Wenn die Deadline aber noch etwas weiter weg ist, hängt man ohne ein festes Ziel schnell wieder auf Netflix, Youtube oder lässt sich anderweitig ablenken. Um dieses Problem zu lösen, hilft es, sich genaue Vorgaben zu machen, wie lange man am Tag arbeiten will. Auch ist das exakte Trennen von Arbeitszeit und Pause sehr wichtig. Nur wie macht man das am besten?

Ein sehr effektives Tool hierfür ist die Pomodoro Technik.

Im Jahre 1980 vom Italiener Francesco Cirillo erfunden, kommt der Name Pomodoro vom italienischen Wort Tomate. Was im ersten Moment komisch klingt, kommt einfach daher, dass der Erfinder am Anfang eine tomatenförmige Eieruhr nutzte, um seine Zeit zu tracken.

Grundlagen der Pomodoro Technik

Bei der Pomodoro Technik geht es darum, dass man feste Arbeits- und Pausenintervalle hat. Du kannst dir diese Intervalle natürlich drei einteilen. 25 Minuten arbeiten und dann 5 Minuten Pause haben sich allerdings als gängigste Variante durchgesetzt. Nach 4 Pomodori, also 4 mal 25 Minuten Arbeit, wird eine längere Pause von 15-20 Minuten eingelegt.

Diese Technik hat 3 essenzielle Vorteile:

  1. Durch die Nutzung der Pomodori kannst du genau verfolgen, wie viel Zeit du aktiv arbeitest. Ein Pomodoro entspricht einer halben Stunde. Am Anfang des Tages solltest du dir also ein Ziel setzen, wie viele Pomodori du am Tag erreichen willst. So hast du eine gute zeitliche Messung deines Arbeitspensums.
  2. Während der 25 Minuten Arbeitszeit sind keine Ablenkungen erlaubt. Oft erledigt man während seiner “Arbeitszeit” noch kurz was oder beantwortet “nur eine SMS oder E-Mail” und schnell hat man einen echten Zeitfresser. Durch den häufigen Wechsel von Arbeitszeit und Pausen kann man die SMS einfach in der nächsten Pause beantworten und das Essen kann auch bis dahin warten. So stellst du sicher, dass deine Arbeitszeit wirklich produktiv genutzt wird und du voran kommst.
  3. Die häufigen, kurzen Pausen sorgen dafür, dass du effizienter und besser arbeitest. So bist du immer wieder erfrischt und kannst mit voller Energie durcharbeiten.

Zusätzlich zu diesen Vorteilen hilft die Pomodoro Technik dabei, dass du deine Arbeit in kleine Teile unterteilst und so das Gesamtergebnis nicht so groß und unerreichbar aussieht. Die Blockade, die oft vorkommt, wenn man große Projekte in Angriff nimmt, kann so umgangen werden.

Natürlich funktioniert das Ganze mittlerweile auch ohne Eieruhr, da viele gute Apps hier Abhilfe schaffen. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps mit unterschiedlichem Umfang, die dir helfen.

Hier sind ein paar der Topapps zur Pomodoro Technik:

Pomodoro Time / Pomodoro Time Pro  – für iOS, watchOS und macOS

Pomicro – Android

Tomighty – Windows und macOS

Solltest du mehr Interesse an der Pomodoro Technik haben, schaue dir die englische Website des Erfinders für mehr Tipps und Tricks an.

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