Home Allgemein Der Schreibblockkade den Kampf ansagen – So kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen

Der Schreibblockkade den Kampf ansagen – So kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen

by Philipp
Was hilft bei einer Schreibblockade?

Wenn Du einen Text verfasst, kann sie zu einem echten Problem werden – die Schreibblockade. Das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf kann dafür sorgen, dass Du einfach nicht vorankommst, obwohl Du genau weißt, was Du willst. Was sollst Du also tun, wenn Du zum Beispiel eine Deadline einhalten musst, aber einfach nicht in der Lage bist, einen anständigen Satz zu Papier zu bringen? Wir haben ein paar hilfreiche Tipps gesammelt, die dafür sorgen, dass Du schnell wieder effektiv und produktiv arbeiten kannst.

Mit diesen Tipps schaffst Du es, wieder konzentriert zu arbeiten

Selbst berühmte Autoren wie Franz Kaffka, Ernest Hemingway oder John Ronald Reuel Tolkien litten bekanntermaßen unter Schreibblockaden. Es ist also keine Schande und kann jedem passieren. Generell gibt es nicht den einen Weg, der jedem hilft, Schreibblockaden zu überwinden und wieder produktiv zu arbeiten. Daher lohnt es sich, verschiedene Herangehensweisen auszuprobieren, um so herauszufinden, wie Du ganz persönlich erfolgreich damit umgehen kannst. Wichtig ist also, nicht zu verzweifeln, sondern sich konstruktiv dem Problem zu widmen. Denn Selbstzweifel oder Wut sorgen nicht dafür, dass sich die Schreibblockade auflöst – dafür aber unsere Tipps:  

1. Überlege Dir genau, warum Du eine Schreibblockade hast

Eine Schreibblockade kann verschiedene Ursachen haben. Grob lassen sich diese in textbedingte-inhaltliche oder psychische Schwierigkeiten einteilen. Wenn Deine Schreibblockade inhaltlich bedingt ist, dann liegt das häufig daran, dass Du noch nicht genug Wissen über das Thema gesammelt hast oder Dich darin nicht wirklich wohlfühlst. Deshalb solltest Du dafür sorgen, dass Du Dir stets ausreichend Hintergrundwissen aneignest. So kannst Du ein Gefühl für Dein Thema bekommen und einen guten Einstieg finden, zum Beispiel in Form einer Dokumentation oder eines Zeitungsartikels. Aber auch ein „Zuviel“ an zu verschriftlichendem Material oder Unordnung desselben kann zur einer Schreibblockade führen. Fehlende oder unzureichende Konzepte fallen dann besonders bei längeren Texten ins Gewicht und können Dich verzagen lassen. Die psychischen Ursachen wurzeln zumeist in den eigenen Ansprüchen und der Angst vor externer Kritik. Der Anspruch, sofort einen fehlerfreien, perfekten Text schreiben zu müssen ist dann ebenso fatal wie die Angst vor einem kritischen Leser, zum Beispiel vor dem Professor, der eine Haus- oder Examensarbeit beurteilen wird. Wenn Deine Blockade auf psychische Ursachen zurückzuführen ist, dann solltest Du Dich fragen, wieso Du Angst hast, zu versagen. Hast du negative Erfahrungen, zum Beispiele schlechte Benotungen, gemacht? Wenn ja, woran lag es jeweils? In diesem Fall solltest Du mit positiver Verstärkung arbeiten und Dir schon während des Schreibprozesses Feedback einholen.

2. Zeitdruck – Dein Freund und Helfer

Unter Druck entstehen Diamanten! Dieses Sprichwort hat durchaus seinen wahren Kern. Es ist ganz natürlich, mit Stress auf Zeitdruck zu reagieren. Und genau dieser (positive) Stress, kann er Dir helfen, anfängliche oder anhaltende Schreibblockaden zu bewältigen. Denn wenn Du unter Stress stehst, bist Du gezwungen, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dabei kann es sinnvoll sein, wenn Du künstlich für den nötigen Zeitdruck sorgst. Dafür kannst Du Dir beispielsweise eine eigene Deadline setzen und einen Freund darum bitten, diese zu kontrollieren. Dafür kann er Dich anrufen oder Du musst ihm innerhalb eines Zeitraumes Deine Arbeit zusenden, und wenn Du es nicht tust, dann musst Du ihn zum Essen einladen.

3. Niemals den Schreibfluss unterbrechen

Eine Schreibblockade kann auch dadurch entstehen, dass Du immer wieder den Schreibprozess unterbrichst. Deshalb solltest Du Dir angewöhnen, erstmal deinen Textentwurf fertigzustellen, ohne den Flow zu unterbrechen. Korrekturen, Ergänzungen und ähnliches kannst Du später immer noch vornehmen. Dafür ist es auch wichtig, sämtliche potentielle Störquellen zu beseitigen. Stelle Dein Handy auf lautlos und leg es am besten außer Reichweite. Deaktiviere Dein WLAN wenn Du nicht zwingend einen Internetzugang benötigst und lege im Vorhinein Zeiten für alle nicht auf den Schreibprozess bezogenen Aktivitäten wie Pausen für Mahlzeiten etc. fest.

4. Belohne dich zwischendurch

Besonders wenn Dir ein Thema nicht liegt oder schlichtweg nicht interessiert, kann es sein, dass Deine Motivation das Problem ist. Das ist ganz natürlich, aber kann dazu führen, dass Du eine Schreibblockade entwickelst. Damit Dir das nicht passiert, solltest Du Dir überlegen, womit Du Dich für ein gelungenes Projekt belohnen kannst. Halte Dir das immer wieder vor Augen und gönn Dir die Belohnung, wenn Du erfolgreich warst oder einen wichtigen Zwischenschritt absolviert hast.

5. Brainstorming für den richtigen Einstieg

Grade, wenn Du erst Mal eine These formulieren musst, dann ist es wichtig, dass Du Dir eine Struktur zurechtlegst. Aber grade diese kann dafür sorgen, dass Du nicht den richtigen Einstieg in das Thema findest. Deshalb ist es eine gute Idee erst Mal ein Brainstorming zu machen. Schließ dabei keine wilden Thesen oder unlogischen Theorien aus. Denn diese können dafür sorgen, dass Du auch zusätzlichen Input hast, wenn Du merkst, dass Du beim Schreiben ins Stocken kommst. Leg Dir Deine Mind-Map oder das Ergebnis Deines Brainstormings neben Deinen Arbeitsplatz.

6. Traue Dich parallel zu arbeiten

Du wirst es aus der Schule kennen, dass Du an mehreren Texten und Hausarbeiten arbeiten musst. Dennoch tendieren die meisten Studierenden dazu, erst eine Arbeit abzuschließen, bevor sie mit der nächsten Arbeit beginnen. Aber das macht keinen Sinn. Denn wenn Du etwas Zeit brauchst, um wieder an einem anderen Text arbeiten zu können, dann kannst Du diesen Freiraum nutzen, um ein anderes Projekt voranzutreiben.

7. Hilfe annehmen

Hilfestellung kann auf die unterschiedlichste Art und Weise erfolgen. Dennoch denkst Du vielleicht, dass Du diese nicht annehmen solltest, um Deine Arbeit selbstständig zu erledigen. Aber Hilfestellung kann dafür sorgen, dass Du Deine Schreibblockade überwindest. Das kann bedeuten, dass Du eine Arbeit eines anderen Studierenden liest oder auch, dass Du Dir Feedback einholst. 

Wie Du mit guter Organisation einer Schreibblockade vorbeugst

Wenn Du Deinen Schreibtisch beziehungsweise Deinen Arbeitsplatz richtig organisierst, dann kannst Du so eine Schreibblockade effektiv verhindern. Dafür solltest Du dafür sorgen, dass Dein Arbeitsplatz aufgeräumt ist und alles vorhanden ist, was Du brauchst. Denn immer, wenn Du Deinen Arbeitsplatz verlassen musst, um etwas zu holen oder etwas nachzuschlagen, unterbrichst Du Deinen Schreibfluss und dadurch kann eine Schreibblockade entstehen. Deshalb solltest Du Dir auch etwas zu trinken und zu knabbern bereitstellen und etwas Zeit darauf aufwenden, dass Du ideal vorbereitet bist, bevor Du mit dem Schreiben beginnst. 

Das bedeutet aber nicht, dass Du immer an demselben Ort arbeiten musst. Denn grade im Sommer kann es auch hilfreich sein, einfach mal an einem Ort draußen zu schreiben. Wichtig ist aber auch hier, dass Du Dir alles bereitlegst, um konzentriert arbeiten zu können. So kannst Du dafür sorgen, dass Du gar nicht ernst eine Schreibblockade bekommst. So stehen Deinen guten Uninoten nichts mehr im Weg.

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