Home MarketingContent VR und AR im Content Marketing – das darfst Du erwarten

VR und AR im Content Marketing – das darfst Du erwarten

by Bianca

Wir sind jeden Tag von neuem Content umgeben, sodass wir immer wieder mit neuen und spannenden Ideen geködert werden müssen, um den gewünschten Inhalt zu bemerken. Da wir inzwischen sehr verwöhnt sind, muss sich die Marketingindustrie immer neue Dinge einfallen lassen, um am Puls der Zeit zu agieren. Die aktuellen Trends im Bereich des Content Marketing sind VR und AR – doch was heißt das für Dich?

Was sind VR und AR eigentlich?

VR steht für Virtual Reality und ist schon seit einigen Jahren ein Thema. Inzwischen kannst Du diese Technologie auch schon in Videospielen nutzen. Dabei erschafft Virtual Reality eine ganz eigene Realität, die Dich dazu einlädt, voll und ganz darin einzutauchen. Die Inhalte, die Dir bei dieser Technik gezeigt werden, sind computergeneriert. Momentan erlebst Du Virtual Reality hauptsächlich mit Brillen, die mit hochwertigen Kopfhörern kombiniert werden.

Auch AR, was für Augmented Reality steht, lebt von computergenerierten Inhalten. Jedoch erschafft diese Technologie keine neue Realität, sondern bettet Content beziehungsweise digitale Elemente in Deine Welt ein. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Content und individueller Realität, die im Bereich des Marketings ganz neue Welten eröffnen. Im Moment kannst Du AR hauptsächlich, in simpler Form, mit Deinem Handy oder Tablet erleben. Aber auch hier liegt die Zukunft in Headsets und Brillen, die die Inhalte direkt in Deinem Sichtfeld erscheinen lassen.

Wieso könnten AR und VR für das Content Marketing eine Bereicherung sein?

Konsumenten haben immer höhere Ansprüche an Produkte und die Unternehmen, die diese vertreiben. Auch Du wirst sicherlich merken, dass Du viel mehr Auswahl bei den unterschiedlichsten Produkten hast, die Du gerne erwerben möchtest. Allerdings wirst auch Du immer seltener ein klassisches Geschäft aufsuchen, sondern Deine Produkte im Internet kaufen. Hierbei stößt Du derzeit nur auf Bilder, die Dir nicht den Eindruck vermitteln können, den Du vielleicht für Deine Kaufentscheidung brauchst. 

Die Forschung hat inzwischen belegt, dass visuelle Inhalte Menschen besser bewegen, als starrer Content. Besonders, wenn eine Botschaft vermittelt oder ein potenzieller Käufer überzeugt werden soll. Bei der virtuellen Realität kannst Du direkt in die Welt eintauchen, die der Anbieter Dir zeigen will. So kannst Du Dir beispielsweise Hotelanlagen vorab ansehen und so einfacher entscheiden, ob Du dort Deinen Urlaub verbringen willst. AR hingegen schafft es, dass Du Dir einen persönlichen Eindruck von Produkten verschaffen kannst, ohne, dass Du Deine Welt verlassen musst.

Unternehmen, die bereits mit diesen innovativen Technologien arbeiten

Es gibt inzwischen einige Unternehmen, die eine der beiden oder beide Technologien verwenden, damit Du Dich als Kunde besser beraten fühlst. Diese Beispiele zeigen Dir, wie Du in der Zukunft auf diese Technologien treffen wirst und sicherlich ist das nur der Anfang.

Ikea: Das Sortiment durch AR kennenlernen

Gerade, weil Du Möbel nicht so häufig kaufst, ist es wichtig, dass Du eine solche Investition mit der notwendigen Sorgfalt triffst. Ikea bietet Dir inzwischen AR in der App des Möbelhauses an. Dadurch kannst Du die Fotos nicht nur starr im Katalog ansehen, sondern einfach ausprobieren, wie Deine Lieblingsprodukte in Deinem Zuhause wirken würden. Dafür brauchst Du nur Dein Smartphone und schon wird Deine Entscheidung für das richtige Möbelstück deutlich einfacher.

GAP: Nimm deine Lieblingsstücke unter die Lupe

So einfach wie bei Möbeln ist es im Bereich von Bekleidung noch nicht. Allerdings ermöglicht Dir GAP inzwischen, dass Du eine virtuelle Umkleidekabine besuchen kannst, bevor Du Dich für ein Kleidungsstück entscheidest. Dabei arbeitet das Unternehmen mit AR und Du kannst jedes Kleidungsstück in Deiner Größe aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachten. So kannst Du viel mehr Details wahrnehmen, als es auf einem klassischen Foto möglich ist.

Marriott: Lerne die Welt virtuell kennen

Die Hotelkette Marriott hat eine VR-Installation im Angebot, die sie Transporters nennt, um damit auf die Kultserie Star Trek anzuspielen. Dabei kannst Du mit Transporters viele Orte der Welt kennenlernen, an denen Du auch ein Marriott Hotel vorfindest. So siehst Du, worauf Du Dich freuen kannst und es ist eine wesentlich persönlichere Entscheidung, die Du triffst. Zudem ist es deutlich beeindruckender, in eine Welt einzutauchen, die zwar von einem Computer erschaffen wurde, die Du aber in der Realität erleben kannst. So weckt das Marriott auch in Dir das Fernweh.

Was sind die Vor- aber auch die Nachteile der Technologien?

Selbstverständlich triffst Du momentan, im Bereich des Content Marketing, eher vereinzelt auf diese Technologien. Das liegt daran, dass beide aufwendiger produziert werden müssen, als klassische Marketing Strategien und somit den Preis in die Höhe treiben. Allerdings liegt ein Kostenfaktor auch darin, dass noch nicht jeder über ein entsprechendes Gerät verfügt, um die Inhalte abzuspielen. Jedoch ist damit zu rechnen, dass in der nächsten Zeit jeder mit einem, zumindest AR-fähigen, Smartphone, in der Hosentasche rumläuft. Das eröffnet dem Markt neue Möglichkeiten. Komplizierter wird es im Bereich VR, da Du dafür spezielle Brillen und Headsets brauchst, um die Illusion zu perfektionieren. Deshalb wird diese Technologie vorab eher selten im Alltag vorzufinden sein.

Wenn Du aber mit AR oder VR konfrontiert wirst, dann wirst Du an Deiner persönlichen Reaktion feststellen können, dass dieses Marketing Dich wesentlich besser und persönlicher involviert. So können die gezeigten Inhalte Dich emotionalisieren und in andere Welten entführen. Aber nicht nur dieser außergewöhnliche Effekt ist ein Vorteil dieser Technologien, sondern auch der praktische Nutzen. Wie das Beispiel von Ikeas Nutzung von AR zeigt, kannst Du damit viel bessere Kaufentscheidungen treffen und fühlst Dich mit diesen auch wesentlich wohler. Das sorgt dafür, dass Du allgemein zufriedener mit Deinen Entscheidungen bist. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Du selbst.

In Zukunft wirst Du immer häufiger mit AR konfrontiert, da das Verhältnis von Kosten und Nutzen als angemessen zu bezeichnen ist. Zudem bietet AR einen klaren Nutzen für den Kunden und somit ein Argument, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, dass diese Technologie anbietet. VR hingegen ist momentan, sowohl in der Produktion als auch in der Integration in den Alltag, noch deutlich kostenintensiver, weswegen dieses Erlebnis vermutlich vorerst hauptsächlich in Videospielen und Ähnlichem vorzufinden sein wird.

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