Weekly Roundup – der Wochenrückblick

An dieser Stelle findet Ihr immer freitags einen kompakten Wochenrückblick auf wichtige und bewegende Ereignisse der zurückliegenden Tage aus den Bereichen Bildung, Politik, Wirtschaft, und Kultur…

Die Woche vom 11. bis 17. August 2018:

Erstes ganzheitliches Gesundheitsmanagement an deutscher Universität

Anfang des Jahres hatte die Barmer ihren jährlichen Ärztereport vorgelegt. Aus diesem ging hervor, dass rund eine halbe Million Studenten in Deutschland unter psychischen Erkrankungen leide. In Mainz soll nun ein auf fünf Jahre befristetes Modellprojekt das Studium gesünder und stressfreier gestalten. Das auf Prävention ausgelegte Projekt soll gesundheitsfördernde Angebote für die rund 32.000 Mainzer Studenten entwickeln, realisieren und wissenschaftlich begleiten. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

Lehrermangel als Chance für Quereinsteiger

Bundesweit fehlen zum neuen Schuljahr zahlreiche Lehrer. In Berlin geht man ungewöhnliche Wege, um den Lehrermangel in der Stadt zu bekämpfen und setzt auf Quereinsteiger, Studenten und sogenannte Lehrkräfte ohne volle Lehrbefähigung. Nur 39 Prozent aller neu eingestellten Pädagogen haben ihren Beruf erlernt. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

Kostenlose Uni-Vorbereitungskurse in NRW

Etwa ein Drittel aller Studenten bricht das Studium vorzeitig ab. Vor allem die fehlende Befähigung zur Selbstorganisation sei ein wesentlicher Punkt. Um dem künftig vorzubeugen, sollen Vorbereitungskurse den Abiturienten helfen, den Schritt aus der Schule an die Universitäten und Fachhochschulen zu bewältigen. Diese bietet der Studienkreis ab September kostenlos in Nordrhein-Westfalen an. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

Mehrheit der Studenten hat keine Lust mehr auf Karriere

Eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten Studierenden eher auf Familie und Freizeit setzen als auf klassische Karrierewege. Nur noch 41 Prozent messen dem beruflichen Aufstieg eine hohe Bedeutung in ihrem Leben bei. Das gehe aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung EY unter rund 2.000 Studenten in 27 Universitätsstädten hervor. Vor zwei Jahren hatte die Karrierefreude noch 57 Prozent der Studenten bewegt. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

Positiver Trend: mehr Abschlüsse in Regelstudienzeit

Deutsche Studierende absolvieren ihr Studium immer häufiger in der angedachten Zeit. Grund dafür seien vor allem finanzielle Anreize (BAFöG, Stipendien etc.) und die Bologna-Reformen. Das legt eine Untersuchung innerhalb des Hochschulrankings des CHE nahe. Besonders verbessert habe sich die Situation in den Fächern Mathematik und Erziehungswissenschaft sowie Bau- und Umweltingenieurwesen. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

Ungarn will Genderforschung aus Universitäten verbannen

Die Geschlechterforschung ist nach Ansicht der ungarischen Regierung offenbar unnötig und habe keinen positiven Einfluss auf den Arbeitsmarkt im Land. Ein neuer Gesetzentwurf sieht nun gar ein Verbot entsprechender Studiengänge vor. Dabei bietet im Land bereits fast keine Universität Gender-Studies an. Weitere Informationen findet Ihr >hier<.

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